Haushalt
Wäsche waschen: mit niedriger Temperatur sauber und sparsam
Veröffentlicht im Oktober 2026
Beim Wäschewaschen lässt sich mit wenigen Handgriffen viel Strom und Geld sparen, ohne dass die Wäsche weniger sauber wird. Moderne Waschmittel sind so gemacht, dass sie schon bei niedrigen Temperaturen gut reinigen.
Niedrigere Temperatur genügt meist
Für normal verschmutzte Alltagskleidung reichen in der Regel 30 oder 40 Grad. Das Aufheizen des Wassers verbraucht den größten Teil der Energie einer Waschmaschine. Wer von 60 auf 40 Grad heruntergeht, spart deshalb spürbar Strom. Höhere Temperaturen sind nur selten nötig, etwa bei starker Verschmutzung oder aus hygienischen Gründen, zum Beispiel bei Krankheit. Dann ist ab und zu ein Waschgang bei 60 Grad sinnvoll, auch um die Maschine selbst sauber zu halten.
Maschine voll beladen
Eine gut gefüllte Trommel nutzt Wasser und Strom am besten aus. Zwei halbe Ladungen verbrauchen mehr als eine volle. Als Faustregel gilt: Über der Wäsche sollte noch eine Hand Platz haben.
Weitere Spartipps
Die Vorwäsche kann man sich meist sparen. Das Waschmittel sollte man nach Wasserhärte und Verschmutzung dosieren – zu viel reinigt nicht besser, sondern belastet nur das Abwasser. Und wer die Wäsche an der Luft statt im Trockner trocknet, spart noch einmal deutlich Energie. Unterm Strich lässt sich mit niedrigeren Temperaturen, voller Beladung und Lufttrocknung über das Jahr eine beachtliche Menge Strom und damit bares Geld einsparen, ohne dass die Wäsche darunter leidet.



