Haushalt
Richtig lüften gegen Schimmel: stoßlüften statt Fenster kippen
Veröffentlicht im Oktober 2026
Schimmel in der Wohnung entsteht fast immer dort, wo zu viel Feuchtigkeit auf kühle Flächen trifft und nicht genug gelüftet wird. Beim Kochen, Duschen, Wäschetrocknen und sogar beim Atmen geben wir ständig Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Wird sie nicht nach draußen gebracht, schlägt sie sich an kalten Wänden nieder.
Stoßlüften wirkt, Kippen kaum
Ein dauerhaft gekipptes Fenster tauscht nur wenig Luft aus, kühlt aber die Fensterlaibung stark aus – gerade dort bildet sich dann gern Schimmel. Besser ist das Stoßlüften: das Fenster mehrmals am Tag für einige Minuten weit öffnen, idealerweise mit Durchzug durch gegenüberliegende Fenster. So wird die feuchte Luft schnell gegen trockenere Außenluft getauscht, ohne dass die Wände auskühlen.
Nach feuchten Tätigkeiten sofort lüften
Besonders wichtig ist Lüften direkt nach dem Duschen, Baden oder Kochen. Küche und Bad sollten dabei nicht in die übrigen Räume entlüftet werden, sondern nach draußen. Im Winter reichen wegen der trockeneren Kaltluft schon wenige Minuten.
Wenn schon Schimmel da ist
Kleine Flecken lassen sich oft selbst entfernen, bei größerem oder wiederkehrendem Befall sollte man die Ursache fachlich klären lassen, etwa eine undichte Stelle oder eine Wärmebrücke. Dauerhaft hilft nur die Kombination aus Lüften und Heizen.



