Küche
PFAS in beschichteten Pfannen: Woran Sie sie erkennen
Veröffentlicht im Oktober 2026
Beschichtete Bratpfannen können PFAS enthalten, und nicht immer ist das klar gekennzeichnet. Die Stiftung Warentest hat am 8. Oktober 2026 erläutert, woran sich solche Beschichtungen erkennen lassen und worauf man beim Kauf achten kann. PFAS sind eine große Gruppe von Industriechemikalien, die sich in der Umwelt kaum abbauen. Dieser Beitrag fasst zusammen, was das für die Pfanne in der Küche bedeutet (Stand: Oktober 2026).
Was PFAS sind
PFAS werden oft Ewigkeitschemikalien genannt, weil sie sich nur sehr langsam zersetzen und mit der Zeit in Umwelt und Körper anreichern. Viele Antihaftpfannen tragen eine Beschichtung aus PTFE, umgangssprachlich als Teflon bekannt, und PTFE zählt zu den PFAS. Die EU beschränkt seit Oktober 2026 bestimmte dieser Stoffe. Beschichtete Pfannen fallen nach Angaben der Stiftung Warentest bisher nicht darunter. Die Europäische Chemikalienagentur arbeitet an einer breiter angelegten Regelung.
So erkennen Sie beschichtete Pfannen
Ein deutlicher Hinweis sind Pflegevorgaben wie der Rat, die Pfanne nicht über etwa 260 Grad zu erhitzen oder keine Metallwender zu verwenden. Solche Hinweise deuten auf eine Kunststoffbeschichtung hin. Werbeversprechen helfen dagegen wenig weiter: Die Angabe PFOA- oder PFOS-frei bedeutet nicht, dass gar keine PFAS enthalten sind, denn es gibt viele weitere Varianten. Auch klangvolle Namen für eine Beschichtung sagen nichts über die Inhaltsstoffe aus. Wer es genau wissen möchte, liest die Bedienungsanleitung oder fragt beim Hersteller nach.
Alternativen und Tipps
Ohne Kunststoffbeschichtung kommen Pfannen aus Edelstahl und Gusseisen aus, auch Keramikpfannen enthalten kein PTFE. Jede Variante will etwas anders behandelt werden, hält dafür aber oft lange. Wer bei einer beschichteten Pfanne bleibt, sollte sie nicht leer aufheizen und nicht überhitzen, weil die Beschichtung sonst schneller leidet. Eine zerkratzte oder abblätternde Pfanne gehört ersetzt. Modelle und Preise verschiedener Pfannentypen lassen sich in der Kategorie Küche gegenüberstellen. Stand: Oktober 2026.
Quellen
- Stiftung Warentest: Schadstoffe in Bratpfannen - Wie Sie schädliche PFAS in Pfannen erkennen (08.10.2026), abgerufen am 15.10.2026
- Europäische Chemikalienagentur (ECHA): Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), abgerufen am 15.10.2026



