Haushalt
EU-Energielabel lesen: worauf es bei Haushaltsgeräten ankommt
Veröffentlicht im Oktober 2026
Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler: Vor dem Kauf lohnt der Blick auf das EU-Energielabel. Es ist in der ganzen Europäischen Union einheitlich und macht Geräte vergleichbar, ohne dass man technische Datenblätter wälzen muss.
Zurück zur Skala A bis G
2021 wurde das Label überarbeitet. Die alten Zusatzstufen wie A+++ sind für viele Produktgruppen verschwunden, stattdessen gilt wieder die klare Skala von A bis G. Das wirkt auf den ersten Blick strenger: Ein Gerät, das früher die beste Stufe trug, kann heute in einer schlechteren Klasse landen, obwohl es sich technisch nicht verändert hat. Der Maßstab wurde einfach wieder anspruchsvoller gesetzt, damit oben wieder Luft für bessere Geräte ist.
Mehr als die Buchstaben
Neben der Effizienzklasse steht auf dem Label der Energieverbrauch, meist in Kilowattstunden pro Jahr oder pro hundert Betriebsstunden. Dazu kommen je nach Gerät Angaben wie Wasserverbrauch, Fassungsvermögen oder Geräusch. Diese Zahlen sind oft aussagekräftiger als der Buchstabe allein, weil sie sich direkt auf die laufenden Kosten auswirken.
Der QR-Code
Jedes Label trägt einen QR-Code. Er führt in die europäische Produktdatenbank EPREL, in der die offiziellen Angaben zum Gerät hinterlegt sind. So lässt sich im Laden schnell prüfen, ob die beworbenen Werte stimmen.
Worauf achten
Ein günstiges Gerät mit hohem Verbrauch kann über die Jahre teurer sein als ein etwas teureres, sparsames Modell. Es lohnt sich, Anschaffungspreis und erwarteten Stromverbrauch zusammen zu betrachten.



