Küche

Beschichtete Pfannen richtig nutzen und länger erhalten

Veröffentlicht im Oktober 2026

Eine beschichtete Pfanne nimmt einem viel Arbeit ab: Spiegelei und Pfannkuchen lösen sich fast von allein, und zum Braten braucht es kaum Fett. Damit das so bleibt, kommt es weniger auf den Preis an als auf den Umgang mit der Pfanne.

Nicht leer und nicht zu heiß

Der häufigste Fehler ist zu große Hitze. Antihaft-Schichten sind für mittlere Temperaturen gemacht. Wird eine leere Pfanne lange auf höchster Stufe erhitzt, kann sich die Beschichtung bei sehr hohen Temperaturen zersetzen. Für die Antihaft-Wirkung ist starke Hitze ohnehin nicht nötig – zum scharfen Anbraten eignen sich unbeschichtete Pfannen aus Edelstahl oder Gusseisen besser.

Keine scharfen Kanten

Metallwender, Messer oder das Schneiden in der Pfanne hinterlassen Kratzer. Besser sind Wender aus Holz oder hitzebeständigem Kunststoff. Zum Reinigen genügt meist warmes Wasser mit etwas Spülmittel und ein weicher Schwamm; Scheuermittel und harte Schwämme greifen die Oberfläche an.

Wann die Pfanne gehen sollte

Ist die Beschichtung tief zerkratzt, blättert sie ab oder löst sie sich, hat die Pfanne ihren Zweck erfüllt und sollte ersetzt werden. Eine intakte Beschichtung hält bei guter Behandlung viele Jahre. Beim Neukauf lohnt der Blick auf eine kratzfeste, gut verarbeitete Schicht und einen Boden, der zum Herd passt.

Quellen

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